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Lina und der Sonnenweckwind

6 bis 8 Jahre · Mittel · Abenteuer · von Camillo

Lina lag noch mit geschlossenen Augen im Bett, als etwas Warmes ihre Nase kitzelte. Sie blinzelte. Ein goldener Sonnenstrahl war durch die Vorhänge geschlüpft und tanzte quer über ihre Bettdecke.

„Aufwachen, aufwachen!“, schien die Sonne zu rufen. Lina streckte die Arme in die Luft und gähnte so laut, dass es fast wie ein kleines Löwenbrüllen klang. Dann setzte sie sich auf und lachte, denn ihre Haare standen in alle Richtungen ab, wie kleine Sonnenstrahlen ganz für sich.

Sie sprang aus dem Bett und lief zum Fenster. Draussen strahlte der Himmel in einem so hellen Blau, dass es fast wehtat, so schön war es. Die Vögel sangen, als hätten sie einen Wettbewerb, wer am lautesten und fröhlichsten zwitschern konnte. Ein Spatz sass auf dem Fensterbrett und schaute Lina neugierig an.

„Guten Morgen!“, rief Lina ihm zu und öffnete das Fenster einen Spalt. Frische, kühle Morgenluft strömte herein und roch nach Gras und ein bisschen nach Kaffee, der schon in der Küche brodelte.

Lina zog sich schnell an, so schnell, dass sie ihren Pullover fast verkehrt herum anzog. Sie merkte es gerade noch rechtzeitig und lachte über sich selbst. Dann rannte sie die Treppe hinunter, zwei Stufen auf einmal, ihre Füsse trommelten wie kleine Pferdehufe auf dem Holz.

In der Küche sass ihr Bruder Nico schon am Tisch und kaute an einem Butterbrot. „Du bist aber wach heute“, sagte er und grinste. „Ich bin superwach!“, rief Lina und drehte sich einmal im Kreis, bis ihr fast schwindlig wurde. „Die Sonne hat mich geweckt, mit einem ganz warmen Strahl, direkt auf die Nase!“

Mama stand am Herd und rührte in einer Pfanne. „Dann hat die Sonne heute gute Arbeit geleistet“, sagte sie lachend. „Vielleicht ist es ein besonderer Tag.“

„Ein Abenteuertag!“, rief Lina und ihre Augen leuchteten. Sie setzte sich hin, ass ihr Frühstück in Rekordzeit und wartete kaum ab, bis auch Nico fertig war. „Können wir raus? Bitte, bitte?“

Draussen im Garten war die Luft schon warm geworden. Der Rasen glitzerte noch von ein paar Tautropfen, die wie kleine Diamanten in der Sonne funkelten. Lina lief los, so schnell sie konnte, die Arme ausgestreckt wie ein Flugzeug. Nico rannte hinterher, und beide lachten, bis ihnen der Bauch wehtat.

„Wer als Erster beim Apfelbaum ist!“, rief Lina und sauste über den Rasen. Ihre Füsse waren kaum zu sehen, so schnell bewegten sie sich. Nico war knapp hinter ihr, aber Lina berührte den Baumstamm zuerst und jubelte mit erhobenen Armen.

„Ich hab gewonnen, ich hab gewonnen!“, rief sie und drehte sich noch einmal im Kreis, diesmal vor lauter Freude. Die Sonne stand nun schon höher am Himmel und wärmte ihre Wangen.

Ein Schmetterling flog vorbei, orange und schwarz gemustert, und Lina beobachtete gebannt, wie er von Blüte zu Blüte hüpfte. „Schau, Nico, der hat es auch eilig heute!“ Nico nickte. „Vielleicht hat ihn die Sonne auch geweckt.“

Sie spielten den ganzen Vormittag im Garten, kletterten auf die kleine Mauer, hüpften über Pfützen vom letzten Regen und sammelten bunte Steine, die sie in einer Reihe aufstellten wie kleine Soldaten einer geheimen Steinarmee.

Als die Mittagsglocke aus der Küche läutete, waren beide ausser Atem, aber glücklich. Ihre Wangen waren rosig von der Sonne und der Bewegung. „Das war ein perfekter Morgen“, sagte Lina, während sie sich auf die Bank vor dem Haus setzte.

Mama brachte ihnen kühles Wasser. „Ihr seht aus, als hättet ihr die ganze Energie der Sonne aufgesogen“, sagte sie schmunzelnd. Lina nickte zufrieden und trank einen grossen Schluck.

Sie schaute noch einmal zum Himmel hinauf, wo die Sonne warm und freundlich schien, und lächelte. „Danke, dass du mich geweckt hast“, flüsterte sie leise, nur für sich. Dann lehnte sie sich zurück, spürte die Wärme auf ihrer Haut und wusste: Das würde ein wundervoller Tag werden, voller Licht und Lachen.

Diese Geschichte wurde von künstlicher Intelligenz erstellt. Bitte lies sie vor dem Vorlesen kurz an.

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